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Ursprünglich war dieser
Kellerraum der Hobbykeller der Familie :-) Die Pantherschildkröten wuchsen schneller als erwartet und der Raum musste somit auch früher als geplant ausgebaut werden. Nachdem man den Raum ausgeräumt hatte, ging es los mit der Holzkonstruktion für die neu zu erstellende Wand, die den Pantherkeller vom übrigen Raum trennt. Die Rohre die man im Hintergrund sieht, sind die zukünftigen Zuleitungen für das Schildihaus im Garten. |
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Gleicher Standort einen Tag
später:
Die Tür und das Fenster sind schon eingebaut Wir haben ein grosses Fenster eingebaut aus mehreren Gründen: |
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Gleicher Standort einige Tage
später:
die Dampfsperre ist schon eingezogen und man sieht die wirklichen Dimensionen, die der Raum einnehmen wird. Wir gewöhnen uns schon an die neuen Laufwege die uns von jetzt an durch den Keller führen werden:-) |
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So sieht die ganze Sache von
innen gesehen her aus. Alles muss gut geschlossen werden, sonst ist
später der Wärmeaustausch zwischen den Räumen zu gross und die
Heizkosten würden explosionsartig in die Höhe schnellen. Ein weiterer wichtiger Faktor: Es darf nirgendwo Zugluft auftreten, auch von daher ist diese Sperre extrem wichtig. |
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Sichtwinkel von innen:
Die Dampfsperre eingezogen, nun kommt die Querlattung rundherum, an der später die Verblendungen festgemacht werden. |
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Hier sieht man einmal schön,
wie es neben der Tür eine Ausbuchtung gibt. Diese Ausbuchtung soll später als Hügelbereich funktionieren. Jede Schildkrötenart, die bei uns lebt, hat einen Hügel zur Verfügung, welcher auch ausgiebig genutzt wird. Ein Hügel in den Dimensionen wie sie Pantherschildkröten benötigen, würde jedoch den Raum sehr einengen und darum haben wir uns entschlossen, diese Ausbuchtung zu erstellen die man dann mit Erde füllen kann. Man hat somit nur einen Aufstiegspunkt und das Erdreich ist rundherum gegen "abtragen" geschützt. |
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Ab jetzt geht es los mit der
Isolation. Zwischen die Querstrebung kommen Styroporplatten, die die
Räume untereinander isolieren werden. Man darf nicht vergessen, dass die Temperaturen bei den Pantherschildkröten im Winterquartier extrem hoch sind! |
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Nun haben wir einen gewaltigen
Sprung gemacht:
1. sind die Styroporplatten im unteren Bereich schon mit Feuchtraumrigipsplatten verblendet 2. wurde am Fussboden die Dampfsperre und die Styrodurplatten schon verlegt. Die Styrodurplatten sind als Wärmedämmung zum Erdreich eingesetzt
worden. Die Tiere sollen ja keine "kalten Füsse" bekommen
wenn es draussen Winter ist. |
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So sieht die ganze Geschichte jetzt von aussen her aus. Auch hier muss alles mit Styropor isoliert werden. |
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Nun nimmt der Raum so langsam an
Gestalt zu. Es wird "gemütlich". Die Holzverkleidung wird angeschraubt. Holz wurde gewählt, weil das die Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt, also "atmen" kann. Es ist ein natürlicher Baustoff und gibt keine giftigen Gase ab und es isoliert zusätzlich ebenfalls ein wenig. |
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Der Hügelbereich ist auch schon mit Holz verkleidet. |
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Nun sind wir einige Wochen
später dran: die Rigipsplatten wurden schon gefliest und der Holzboden eingezogen. Wir sind gerade dabei, die Arbeitsplatten zu fixieren. Der Raum wird immer "wohnlicher" :-) |
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Die Arbeitsplatte wird über das
Eck geführt. Wo man Schildkröten im Raum hat, da braucht man auch Ablageflächen :-) Im unteren Bereich sieht man die Zuleitungen für das Wasser (Warm- und Kaltwaseranschluss) darunter das Abwasser und nach rechts abzweigend sind die Rohre für die Heizung schon gelegt. |
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Einige Tage später:
Die Arbeitsplatte ist fest installiert und das Waschbecken wurde auch schon in Betrieb genommen. Die blaue Folie schützt den Holzboden vor dem "Substrat"
das wir in Kürze einfüllen werden :-) |
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Nun ist die Heizung
angeschlossen.
Das Substrat kann eingefüllt werden und der Raum steht kurz vor der Inbetriebnahme durch die neuen Bewohner. |
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Das Substrat wird eingefüllt. Schubkarrenweise bringen wir Lehmerde in das Zimmer und verteilen alles überall, damit die Tiere später einen natürlichen Bodengrund haben auf dem sie leben werden. |
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Der Boden ist mit Erde ausgelegt
und die Heizung "bollert" auf vollen Touren. Die Feuchtigkeit soll zuerst ein wenig verdampfen, bevor die Schildkröten einziehen werden. Ausserdem soll der Raum entsprechend warm sein, wenn sie das erste Mal ihr neues Heim erkunden. |
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Es ist so weit, die erste
Erkundungsgänge werden vollzogen. Wer weiss .. wer war aufgeregter als sie ihr neues Heim bezogen .. WIR oder die Schildis? Das Geheimnis wird wohl nie gelüftet:-) (Dieses Bild wurde übrigens am ersten Tag in der beginnenden Nachtruhe aufgenommen, wie man sehr gut an den vorhergehenden Bau-Bildern, sehen kann, ist die Lichtmenge am Tage selbst ohne die Zusatzbeleuchtung im Raum allein schon höher .. ) Sobald es mir die Zeit erlaubt, wird diese Bilderserie erweitert:-) |
Technische Ausstattung des Kellerraums:
2 x 400 W HQI Strahler zur Grundbeleuchtung
6 x Daylight-Neonröhren ganztägig, wobei zur Simulation des Tagesanbruchs bzw.
der beginnenden Nachtruhe diese separat
geschaltet werden, damit der Übergang
"fliessend" geschieht
6 x Wärmespots (je Tier eine und auf dem Hügel ebenfalls zwei zwecks
intensiverer Wärme
auf dem obersten Plateau)
2 x OSRAM-Ultra-Vitalux die täglich zur UV-Versorgung
für eine kurze Zeit zugeschaltet wird
Einrichtung des Raumes:
Ein grosses Badebecken (welches im nächsten Sommer, wenn die Tiere
wieder im Freigehege untergebracht sind, an die Kanalisation angeschlossen wird,
dann hat man es einfacher mit der täglichen Reinigung)
Ein grosser Kletterhügel (im "Seitenflügel" untergebracht,
wie oben beschrieben wegen den Dimensionen die der sonst im freien Raum
einnnehmen würde)
Eine grosse Futterschale
Ein riesiger Heuhaufen der sowohl zum Versteck, als Nachtquartier als
auch zum Fressen von den Tieren verwendet wird (logischer Weise muss der immer
wieder ausgetauscht werden)
Einige Pflanzen, zwischen denen sich die Tiere verstecken könnten (was unsere
allerdings nicht machen, da es sich bei ihnen wirklich um "gesellige"
Tiere handelt.
Als Substrat haben wir Lehmerde aus dem Garten verwendet, dieses
"Substrat" haben die Tiere den ganzen Sommer über draussen ebenfalls
im Freigehege und es hat sich sehr gut auch im Innenbereich gerade für
grössere Schildkröten sehr gut bewährt.
Zur "Krallenpflege" haben die Tiere eine mit Kieseln besetzte
Betonplatte zur Verfügung, welche gerne von ihnen angenommen wird indem sie
darauf sehr gerne herumlaufen und ihre Krallen so auf natürliche Weise
kurzgehalten werden.
In Planung und demnächst fertiggestellt:
Eine Holzhütte mit integrierter dunklerer Tages-Grundbeleuchtung als weiteres Versteck
Zwischenzeitlich haben wir einen grossen Karton verwendet, welcher unter der
Arbeitsplatte steht und unter dem sich die Tiere gerne ihr Nachtquartier
einrichten. Tagsüber verwenden unsere Tiere diesen Versteckplatz eigentlich so
gut wie nie.
Korkröhren etc. kann man bei so grossen Tieren leider nicht mehr verwenden, da die Dimensionen dieser Schildkröten nun doch etwas grösser ausfallen und man somit auf andere Verstecke zurückgreifen muss.